Für Ausgleich sorgen
Speilen, bewegen, draußen sein, kuscheln und genug Schlaf stärken Kinder in ihrer Entwicklung. Und ja – es auch mal ein gemeinsamer Medienmoment sein: kurz, gut ausgewählt und gemeinsam erlebt.
Kleine Kinder lernen mit dem ganzen Körper: durch Bewegung, Anfassen, Ausprobieren, Nachahmen und gemeinsames Spielen. Motorik, Wahrnehmung und Sprache entwickeln sich vor allem über körperliche Aktivität, freies Spiel, Erkunden der Umgebung und sozialen Kontakt – also beim Spielen, Toben, Kuscheln, draußen sein und ausreichend Schlaf. Bildschirmmedien sind vor allem visuell und auditiv, meist im Sitzen und eher passiv, sodass andere wichtige Lernerfahrungen zu kurz kommen können, wenn sie einen großen Teil des Tages einnehmen.
Für die Entwicklung ist deshalb ein ausgewogener Alltag wichtig: Spielen, Kuscheln, draußen sein, toben, schlafen und miteinander reden. Gleichzeitig entspricht es nicht mehr unserer Lebenswelt, Medien komplett auszuschließen. Auf das Wie kommt es an: altersgerecht, kurz, gut ausgewählt und gemeinsam! Begleitete Mediennutzung hilft Kindern, Medienerlebnisse zu verstehen und zu verarbeiten. Ein abwechslungsreicher Tag – mit ungeteilter Aufmerksamkeit, Kuscheln, Bewegung, Spiel und Schlaf als stabilem Fundament – verträgt auch kleine, bewusst ausgewählte und begleitete Medienmomente.
Für Kinder ab etwa zwei Jahren können einfache, kreative Medienformen spannend sein – zum Beispiel ein Foto machen, die eigene Stimme aufnehmen oder eine Mal-App ausprobieren. Hier geht es um aktives Gestalten und nicht um reines Konsumieren.
Zum Weiterlesen:
https://www.kindergesundheit-info.de/themen/spielen/alltagstipps/1-3-jahre/spiele-spielzeug
https://www.lesestart.de/eltern/basteln-malen-und-spielen
Neue WHO-Empfehlungen für Kleinkinder | BVPG
Wie Kinder Videos gucken – Elternbereich – Die Seite mit dem Elefanten – WDR
Alles, was wir über die Bildschirmzeit von Kindern und Jugendlichen wissen sollten – quarks.de




